Veranstaltungen und Sonderausstellungen

VERANSTALTUNGEN 2026:

1. Mai 2026, 14 -17 Uhr: Eröffnung der Museumssaison und „Tag der offenen Tür“ anlässlich des 40jährigen Bestehens des Dorferneuerungsvereins Neupölla, 3593 Neupölla 10
Gratulation durch ÖkR Maria Forstner, Obfrau der Nö. Dorf- und Stadterneuerung.
Freier Eintritt, Kaffee und Kuchen, Blasmusik mit dem Musikverein Pölla, 
Führungen durch Museumsleiter Friedrich Polleroß (Bauernstube, Biedermeierzimmer und Familiengeschichte Walter, Krammer sowie Biegler), den Agrarhistoriker Manfred Leeb (Dachboden) und Veronika Wagner (Küche).

Eine Gruppe von Fotos eines Raumes
Freitag 15. Mai 2026, 19 Uhr: Dorferneuerung zwischen Regionalpolitik und Globalisierung - Film und Diskussion
3593 Neupölla 10
Das 40-jährige Bestehen der Dorferneuerung in Niederösterreich (seit 1985) und in Pölla (seit 1986) bietet den Anlass, die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zu diskutieren. Als Diskussionsanstoß zeigen wir den Film „Rettet das Dorf“ von Teresa Distelberger aus dem Jahr 2020: Das Dorf ist Glück sagen die Bilder, die wir davon im Kopf haben. Doch die Landflucht stellt das Dorf auf die Probe: die Jungen ziehen weg, die Geschäfte stehen leer. Wie aber kann das lebendig bleiben, was ein Dorf ausmacht? Der Film zeigt neue Perspektiven und Potentiale und erzählt von Menschen, die mit ihren Ideen zu einer Entwicklung beitragen, die das Dorf weiterleben lässt.
Anschließend Diskussion mit der Regisseurin und Vermögensberaterin Teresa Distelberger (Herzogenburg), mit der Obfrau der Dorf- und Stadterneuerung Niederösterreich ÖkR Maria Forstner (Engabrunn), Regionalberater Josef Wallenberger (Winkl) und Altbürgermeister Ing. Johann Müllner (Pölla). Moderation: Thomas Arthaber (Waldviertelakademie).

Eine Landschaft mit einem Feld und Gebäuden

Samstag 11. Juli 2026: Exkursion in den Truppenübungsplatz Allentsteig mit Oberst Julius Schlapschy (TÜPL), Mag. Dr. Thomas Kühtreiber (IMAREAL Krems) und Dr. Franz Pieler (Landesarchäologe)
Busabfahrt 8 Uhr: Bahnhof Horn (Zug aus Wien FJB 6:28-7:55); 8,30 Uhr: Museum Neupölla; Rückfahrt Horn Bahnhof 19:00 (Zug Wien 19:04-21:00)
Programm: Allentsteig Schloss und Aussiedlermuseum (Führung Julius Schlapschy) – Mittagessen Gh Klang Echsenbach (auf eigene Rechnung) – Wüstung Söllitz (Herkunftsort der Fam. Taxpointner, Ergott und Heindl; Führung Thomas Kühtreiber) – Oflag XVIIA Edelbach (Führung Franz Pieler) – Museum Neupölla (Führung Friedrich Polleroß)
Kosten: Fahrt/ Museumseintritt 35 Euro pro Person. Anmeldung durch Bezahlung auf das Konto „Club Neupölla - Verein für Dorferneuerung, Kultur und Ortsgestaltung“: Sparkasse Waldviertel AT16 2027 2012 0020 0150.

Eine Gruppe von Menschen, die auf einem Felsen stehen

Freitag 24. Juli, 21 Uhr: Freiluftkino „Drei Herren“ (Österreich 1998) mit Karl Merkatz, Karl Markovics und Ottfried Fischer, Kulturhof Neupölla (gemeinsam mit Filmklub Drosendorf) 
Drei Insassen einer psychiatrischen Anstalt sollen verlegt werden. Der Busfahrer erleidet während der Fahrt jedoch einen Herz-Lungen-Infarkt und lenkt den Bus in einen Straßengraben. Die drei Passagiere können entkommen und machen sich zu Fuß in ein nahegelegenes Dorf auf. Der Film von Nikolaus Leytner nach einem Drehbuch des Horner Drehbuchautors Max (Wolfgang) Linder (1951-2011) wurde 1997 in Wanzenau (Gemeinde Gars) gedreht.

97Eine Gruppe Männer sitzt auf einer Bank und hält ein Glas Fisch

Sonntag 26. Juli15 Uhr: Filmvorführung „Beton, Schweiß und Strom. 50 Jahre Kampkraftwerke aus der Sicht der Arbeiter“
Das Museum in Neupölla zeigte im Jahre 2007 anlässlich der 50-Jahrfeier der Fertigstellung der Kampkraftwerke eine Sonderausstellung zu diesem Thema. Dazu wurde vom Museumsleiter Friedrich Polleroß mithilfe der Amateurfilmer Leopold Hollensteiner und Karl Ziegelwanger ein Dokumentarfilm angefertigt. Dieser basiert hauptsächlich auf den Interviews dreier bei den Kraftwerken beschäftigter Männer aus der Marktgemeinde Pölla, nämlich des Zimmermanns Johann Gerhardter (Jg. 1927), des Maurers Friedrich Pfeiffer (Jg. 1909) und des NEWAG-Mitarbeiters Walter Tentulin (Jg. 1933). Neben der Dokumentation der technischen Schwierigkeiten und des Alltagslebens der Kampbaustellen sollte auch an die Arbeitsunfälle erinnert werden, vor allem beim Gerüsteinsturz der Purzelkampbrücke, der zehn Todesopfer forderte. Der Film ist mit zahlreichen alten Fotos illustriert, die einen guten Eindruck von den Beschwernissen einer Großbaustelle in der Nachkriegszeit und den Leistungen der Wiederaufbaugeneration vermitteln.

Ein großer Damm mit einigen Kränen

Museum auf Tour: Buchpräsentation in Altpölla
Freitag 4. September 2026, 19 Uhr, Gasthaus Speneder, 3593 Altpölla 28

Da der Kulturhof in Neupölla wegen des Umbaus des Gemeindeamtes im Herbst nicht zur Verfügung steht, geht das „Erste ösaterreichische Museum für Alltagsgeschichte“ auf Wanderschaft.in der Gemeinde und präsentiert zwei historische Bücher in Altpölla. Döllersheim ist ja eine Katastralgemeinde  der Marktgemeinde Pölla und in Altpölla haben sich zahlreiche Aussiedler niedergelassen, nämlich die Familien Hartl (Allentsteig), Hasenberger (Franzen), Kainrath (Germanns), Kainrath (Kleinhaselbach), Kainrath (Mestreichs), Kopal (Mestreichs), Diem (Riegers), Taxpointner (Söllitz) und Genner (Schwarzenreith). St. Leonhard ist zwar eine Nachbargemeinde von Pölla, aber die Kontakte sind durch die Bezirksgrenze ausbaufähig. 

Das Nordlicht von Döllersheim: 1957 scheiterten die Bemühung, den TÜPL wieder zu besiedeln, endgültig. 42 Ortschaften hatte die Deutsche Wehrmacht 1938 ausgelöscht und 7000 Bewohner des Gebietes verwiesen. 1945 sollte das okkupierte Land restituiert werden, da die Regierung am 15. August die Wiederbesiedlung beschlossen hatte. Das Buch basiert auf den Erinnerungen von Maria Geisberger, einer 1927 geborenen „Aussiedlerin“ aus Döllersheim (+ 2023), die als über 60-Jährige in Friedersbach bei Zwettl ein Gedächtnisprotokoll zu ihrer Jugend verfasst hat. 
Mag. Dr. Ilse Krumpöck: * 1952 Bregenz. Volksschullehrerin in Bregenz und Wien, Studium der Kunstgeschichte in Wien, langjährige Leiterin des kunsthistorischen Referates im Heeresgeschichtlichen Museum Wien, Kuratorin diverser fachspezifischer Ausstellungen, und zahlreiche Publikationen zu kunst- und zeitgeschichtlich relevanten Themen, Beschäftigung mit zeitgenössischer Plastik, Kunstvermittlung für Blinde und Sehschwache. Nach dem Tod ihres Mannes Prof. Karl Krumpöck (ehedem Orchestervorstand der Wiener Symphoniker) seit 2008 freie Schriftstellerin von sozialhistorischen Büchern im Waldviertel.

Gemeinsam Geschichte schreiben. 50 Jahre Marktgemeinde St. Leonhard am Hornerwald“: Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Erhebung von St. Leonhard am Hornerwald zur Marktgemeinde hat eine Gruppe engagierter Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger unter der Redaktion von Monika Honeder und Elisabeth Riederer ein Heimatbuch produziert. Das über 600 Seiten umfassende Werk baut auf dem 1977 erschienenen Buch von Franz Fux auf und führt die Geschichte der Gemeinde bis in die Gegenwart weiter. Neben Wissenswertem über die Entwicklung der Marktgemeinde enthält das Buch auch eine umfangreiche Häuserchronik des Hauptortes sowie der vier weiteren Katastralgemeinden. Zahlreiche historische Fotografien, persönliche Erinnerungen und bisher wenig bekannte Details machen das Werk zu einem besonderen Zeitdokument.
Monika Honeder, MA: Jahrgang 1965, hat Sozialmanagement an der WU Wien studiert. Sie war fast 30 Jahre lang im Gesundheits- und Sozialbereich tätig, zuletzt als Direktorin zweier Seniorenwohnhäuser in Wien. Sie lebt mit ihrer Familie in St. Leonhard am Hornerwald.
Mag. Elisabeth Riederer: Sie hat Naturwissenschaften, Psychologie und Philosophie an der Universität Wien sowie Technologie und Warenwirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert. 40 Jahre hat an Berufsbildenden Schulen (BBSZ-Horn – HLW/FW/EWF sowie HAK/HAS und SOB Horn) unterrichtet. Sie lebt in Wolfshoferamt und ist seit 2007 Chefredakteurin der Zeitung „Der Leonharder“. 

Ein Kind, das vor einem Gebäude steht

Ein Stapel Bücher mit einem Bild darauf

   


VERANSTALTUNGEN 2025:

Sonderausstellung "Wehrmachtssoldaten & Rotarmisten: 80 Jahre Kriegsende" 1. Mai - 31. August

Ausstellungsfolder

Eröffnung der Sonderausstellung, 1. Mai, 14 Uhr

Einladung zur Eröffnung

Podiumsdiskussion "Österreich-Rußland 1945-2025. Ziemlich beste Freunde?", Freitag 23. Mai, 19 Uhr
mit Philipp Lesiak, Susanne Scholl und Wolfgang Mueller

Diskussion.odt herunterladen (21.27 MB)

Tagesexkursion in den Truppenübungsplatz mit Oberst Julius Schlapschy, Samstag 14. Juni. Anmeldung erforderlich!

AnmeldeformularExkursion-Truppenuebungsplatz-Allentsteig

Freiluftkino "Steiner. Das Eiserne Kreuz" (1977), Freitag 25. Juli 21 Uhr

werbungFreiluftkino01[2].pdf herunterladen (0.33 MB)


Katalog zur Sonderausstellung "Wehrmachtssoldaten & Rotarmisten: 80 Jahre Kriegsende" erschienen

Verlagsinformation: Wehrmachtssoldaten & Rotarmisten - Imhof Verlag
Rezension von Günther Haller in "Die Presse" vom 7. Juni 2025: 1945: Alltag im Waldviertel – DiePresse.com
 
Katalog zur Ausstellung 2025: 19,90