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Gemeinde Pölla > Bauen & Wohnen > Wohnen & Arbeiten
Weitere Informationen, genaue Daten sowie Bau- und
Ausstattungsbeschreibung finden Sie unter
www.wohnenundarbeiten.at
Der ländliche Raum braucht intelligente Strategien für Neuansiedelung. Es gilt, neue Modelle für Wohn- und Arbeitsräume als Alternative zum ressourcenaufwendigen, frei stehenden Einfamilienhaus zu finden. Mit dem Projekt "Wohnen & Arbeiten außerhalb von Ballungszentren - Neupölla" bieten wir eine Möglichkeit der Besiedelung im Lebensraum Land, die auf die verschiedenen Anforderungen der Bewohner über Generationszyklen hinweg eingeht. Das Konzept greift die Qualitäten der im Waldviertel üblichen traditionellen Bebauungsstruktur auf und wird - analog zu historisch gewachsenen Ortskernen und Bauernhäusern - sowohl der Nutzung als Wohnstätte, als auch als Arbeitsstätte gerecht. Um das zu erreichen, ist eine neue Art der Flexibilität und Adaptivität notwendig. Geringe infrastrukturelle Wege, gezielt definierte Bereiche von Öffentlichkeit und Privatheit, mikroklimatische Vorteile und Flächenökonomie werden so auf zeitgemäße Art neu interpretiert und umgesetzt. Größtmögliche Freiheit des Nutzers, Größe und Konfiguration der Wohnfläche selbst zu bestimmen sowie eine intelligente Anpassungsfähigkeit der Grundrisskonfigurationen im Hinblick auf sich verändernde Bedürfnisse während einer Generation bzw. über die Generationen hinweg sind gegeben. Potentielle gegenseitige Beeinträchtigungen der Nachbarn werden durch ein intelligentes Regelwerk der Bebauung vermieden.
Um für eine breite Bevölkerung attraktiv zu sein, sticht der verdichtete Bau durch schnelle Bauweise, Konstenattraktivität und ökologische Vorteile sowie individuelle Konfigurierbarkeit gegenüber dem klassischen Einfamilienhaus hervor.Näheres zum Projekt können Sie bei der Gemeinde Pölla, 3593 Neupölla 4, Tel.Nr. 02988/6220 oder gemeinde@poella.at erfahren.
Gemeinsam mit dem Architektenteam non:conform und dem für seine Arbeiten in und über Allentsteig bekannten Erich Raith, Professor an der TU Wien, erarbeiteten die Gemeindeväter ein spannendes Konzept: „Wohnen und Arbeiten in Neupölla“, welches Menschen einlädt, ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Neupölla zu finden. Es sollen neue Gruppen – beispielsweise aus dem urbanen Bereich in Wien – angesprochen werden, die sich durch veränderte Arbeits- und Lebensweisen nach einer Verbesserung der Lebensqualität sehnen und sich außerhalb von Ballungszentren ansiedeln möchten. Die Funktionen Wohnen, Arbeiten und Freizeit sowie ländliche und städtische Lebensmuster vermischen sich.
Der Bebauungsvorschlag, der speziell für die Anforderungen von Neupölla entwickelt wurde, greift Phänomene traditioneller Siedlungsformen bewusst auf, um daraus charakteristische Qualitäten für das Wohnen und Arbeiten der Zukunft abzuleiten. Gegenüber historischer Siedlungsstrukturen gibt es allerdings auch wesentliche Weiterentwicklungen und Veränderungen.
geplante Einheiten in der 1. Baustufe: 8 Einheiten für Wohnen und Arbeitendurchschnittliche Grundstücksanteile: 800 - 1000 m²geplante Wohnungsgrößen: basic: ca. 120 m²; medium ca. 170 m² large ca. 250 m² Charakteristika der Wohnungen: Die zugängliche Basisausbaustufe besteht aus einem großzügigen Raum mit angedockten Ver sorgungseinheiten - ein intelligentes Grundriss- system ermöglicht sowohl die loftartige Nutzung als auch den weiteren Ausbau zum kon- ventionellen Einzelraumgrundriss und alle Ab- stufungen dazwischen.Wasser: ein vom eigenen Garten begehbarer Gemeinschaftsteich mit Sauna ist Teil des ProjektesPlanung: nonconform architektur vor ort ZT KG & Ao. Univ. Prof. Arch. Dipl.Ing. Dr. Erich RaithRealisierung: HARTL HAUS Holzindustrie GesmbH, Echsenbach, NÖEntwicklung: im Rahmen der Wohnbauforschung NÖ
Der Südhang nördlich des Bachverlaufes bietet sich optimal für die Entwicklung einer kompakten Bebauungsstruktur an. Für alle Parzellen entstehen gleichwertige Qualitäten im Hinblick auf die Erschließung, die Orientierung nach Süden und den Bezug zur Landschaft. Alle haben Anschluss an den Grünbereich, der im Verlauf des Baches zum Zentrum des neuen Siedlungsgebietes wird. Wir schlagen vor, das Wasser zu einem wesentlichen Gestaltungselement aufzuwerten und neben dem Bachlauf einen künstlichen Teich anzulegen, der für Erholungszwecke genutzt werden kann.
Zu diesem Wohnprojekt fand am 28. u. 29. April 2006 ein Symposion in Neupölla statt. Eine Zusammenfassung des Symposions „Wohnen und Arbeiten außerhalb von Ballungszentren“ lesen Sie hier. Weiters fand am 4. Mai 2007 in den Räumlichkeiten der Bildbearbeitungsfirma Viennapaint in Wien das Symposion „Creativ Professionals“ statt.
Film Gemeinde21
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